Neues aus dem Käfernest...

 Hier findest du sanfte Impulse, ehrliches Schlafwissen und kleine Einblicke hinter die Kulissen – Bindungsorientiert, ohne Druck, für mehr Ruhe, Vertrauen und Nähe in eurem Familienleben. 

Neu: Workshops an der Volkshochschule 

Ab Sommer bin ich als Dozentin an der Volkshochschule Villingen-Schwenningen tätig. Nach den Sommerferien startet mein erster Workshop rund um Kinderschlaf – mit fundiertem Wissen, alltagsnahen Impulsen und Raum für Austausch. 

Schlafentwicklung nach Alter: 

Überblick über die wichtigsten Schlaf-Meilensteine von 0 - 5 Jahren

In diesem Artikel erhältst du einen altersbezogenen Einblick, was im Schlaf passiert und wie du dein Kind in jeder Phase liebevoll begleiten kannst - ohne Druck, mit Vertrauen und mit echtem Verständnis für seine Bedürfnisse. 

Tagesrhythmus & Schlafbedarf beim Baby:

Was wirklich hilft – ganzheitlich & bindungsorientiert 

Wie viel Schlaf braucht mein Baby? Welche Wachzeiten sind sinnvoll? Und warum ist der Tagesrhythmus so wichtig für entspannten Schlaf? Eine beziehungsorientierte, wissenschaftlich fundierte Übersicht – ohne starre Vorgaben, sondern mit echter Orientierung für Eltern. 

Rückblick: Kinderschlaf-Workshop in VS-Pfaffenweiler 

Wie wertvoll es ist, in einer kleinen Runde offen über Kinderschlaf zu sprechen, haben wir vor Kurzem in der Krabbelgruppe in VS-Pfaffenweiler erlebt.
10 Mamas gingen mit neuen Ideen, alltagstauglichen Tipps und  mehr Gelassenheit nach Hause.

Hier erfährst du, warum dieser Workshop sogar die Papas geduldiger gemacht hat.

Rückblick: Kinderschlaf-Workshop in VS-Tannheim

Wie bereichernd es ist, sich in einer vertrauten Runde über Kinderschlaf auszutauschen, zeigte sich beim Workshop in der Krabbelgruppe in Tannheim.
Die Eltern gingen mit neuem Wissen, alltagstauglichen Impulsen und einem gestärkten Vertrauen in ihre eigene Intuition nach Hause. Hier liest du, warum dieser Workshop Mut gemacht hat und wie kleine Veränderungen im Alltag Großes bewirken können.

Hier starten die Blog-Beiträge:

 

Workshops an der VHS 

*Neu ab Sommer*


Schon bald starte ich als Dozentin an der Volkshochschule in Villingen-Schwenningen. Nach den Sommerferien startet mein erster Workshop rund um das Thema Kinderschlaf. 

In einem ca. zweieinhalbstündigen Workshop erwartet euch eine Kombination aus fundiertem Fachwissen, alltagsnahen Impulsen und einem offenen, ehrlichen Austausch unter Eltern.

Denn viele Familien erleben ähnliche Herausforderungen:
Einschlafen dauert lange, Nächte sind unruhig, die Erschöpfung wächst und gleichzeitig tauchen immer mehr Fragen auf.

Und trotzdem fühlt man sich oft allein damit.

Genau hier setzt dieser Workshop an.

Ihr bekommt ein tieferes Verständnis dafür, wie Kinderschlaf wirklich funktioniert, welche Rolle Entwicklung, Nervensystem und Bindung spielen und warum manche Phasen besonders herausfordernd sind.
Gleichzeitig zeige ich euch Wege auf, wie ihr Veränderungen liebevoll und passend für eure Familie gestalten könnt, ohne gegen eure Intuition zu arbeiten. Der Fokus liegt nicht auf starren Lösungen, sondern darauf, Zusammenhänge zu verstehen und euren eigenen Weg sicherer und klarer zu gehen.

Der Workshop richtet sich an Eltern von Babys und Kleinkindern sowie an alle Bezugspersonen, die Kinderschlaf besser verstehen und begleiten möchten.

Neben fachlichem Input wird es auch Raum für Fragen und Austausch geben, denn genau dieser Perspektivwechsel ist für viele Familien bereits ein entscheidender Schritt.


Sobald alle Details feststehen, werde ich euch hier und auf Instagram (@schlummer_kaefer) informieren.

Ich freue mich sehr auf dieses neue Kapitel und darauf, noch mehr Familien auch vor Ort begleiten zu dürfen.


 Klingt spannend? 
Lass dich gerne schon auf der Teilnehmerliste vormerken.

Schlaf-entwicklung nach Alter 

Wie sich Babyschlaf wirklich verändert 

 

Ein liebevoller Überblick über die wichtigsten Schlaf-Meilensteine von 0 bis 5 Jahren:

Babyschlaf verändert sich über die Zeit hinweg immer wieder und oft schneller, als Eltern es erwartet hätten. Manche Phasen fühlen sich an wie ein großer Entwicklungsschub, andere als plötzlicher Rückschritt. Doch hinter all dem steckt ein sich entwickelndes Nervensystem, ein Lern- und Verarbeitungsprozess und ein wachsender innerer Rhythmus, der dem Kind hilft, den Tag und die Nacht zu unterscheiden. 
 

Neugeborene (0–3 Monate) 

In den ersten Lebenswochen ist Schlaf noch ein ständiges Kommen und Gehen. Babys schlafen sehr viel, meist zwischen 16 und 18 Stunden am Tag, verteilt auf viele kurze Schlafphasen. Tag- und Nacht-Rhythmus sind noch nicht etabliert, Hunger und Nähe bestimmen den Rhythmus. 

Was du beobachten kannst:
• Häufiges Einschlafen nach Füttern oder Nähe
• Schlafen in kurzen Etappen, Tag und Nacht unterscheidet sich noch kaum
• Babys lösen sich noch nicht selbstständig aus Schlafphasen 

Wie du unterstützen kannst:
Einfühlsame Begleitung, viel Nähe und Sicherheit helfen dem Baby, diesen frühen Schlaf-Rhythmus zu erleben und langsam die Welt mitzuerleben. 

 

4–6 Monate – Reifung der Schlafzyklen 

Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat wächst der Babyschlaf in Richtung eines strukturierten Musters. Schlafzyklen reifen, sodass das Kind leichter zwischen den Phasen wechseln kann, aber auch öfter aufwacht, weil sein Gehirn gerade an der Architektur des Schlafs arbeitet. 

Typische Veränderungen:
• längere Wachphasen zwischen den Schläfchen
• Schläfchen werden etwas ergiebiger
• Nächte können unruhiger wirken 

Das ist normal:
Diese Phase wird oft als „Schlafregression“ beschrieben, ist aber ein großer Entwicklungsschritt, denn das Gehirn lernt, Schlafphasen besser zu unterscheiden. 

 

7–10 Monate – Rituale & Stabilität 

Rund um den 8. Monat erleben viele Familien eine Phase, in der der Schlaf wieder „unruhiger“ wirkt, obwohl das Baby insgesamt sehr viel dazulernt: Mobilität, Trennungswahrnehmung und Wahrnehmung der Welt nehmen zu. 

Wachstum & Lernen heißt:
• das Nervensystem ist stark beansprucht
• Schläfchen können variieren
• mehr Ablenkbarkeit und Neugier 

Wie du begleiten kannst:
Ein vorhersehbarer Tagesablauf mit wiederkehrenden Ritualen schafft Orientierung und Sicherheit.
Kein starres Programm, sondern ein liebevoller Rahmen

 

12 Monate – Entwicklung & Schlafveränderung 

Im 1. Lebensjahr stabilisiert sich der Schlaf mehr und mehr. Viele Kinder schlafen nachts länger, tagsüber zeigt sich häufig ein Übergang von 2 auf 1 Tagschläfchen

Typische Beobachtungen:
• längere ruhige Nachtphasen
• unterschiedlich lange Naps tagsüber
• Übergänge zwischen mehreren Schläfchen und einem einzigen 

Auch hier gilt: Beobachten statt erzwingen. Die Veränderungen sind ein Anpassungsprozess des Körpers und des Gehirns. 

 

18 Monate – Emotionale Reife & Träume 

Im Kleinkindalter um den 18. Monat herum treten oft neue Herausforderungen auf: starke Emotionen, neue Sprache, Bedürfnis nach Autonomie und intensivere Träume können den Schlaf beeinflussen. 

Begleitend hilfreich:
• klare, liebevolle Rituale
• Verständnis für Gefühle
• eine sichere Einschlafbegleitung 

 

24 Monate & darüber hinaus – Selbstbewusstsein & Schlaf 

Mit etwa 2–3 Jahren ist die kognitive Entwicklung stark vorangeschritten, und Kinder erleben oft eine neue Art von Einschlafbedarf: mehr Fantasie, mehr Erinnerungen aus dem Tag und manchmal Ängste, die auftauchen. 

Was du beobachten kannst:
• Schlaf ist oft stärker von Gefühlen beeinflusst
• Nächte können variieren
• Rituale geben Sicherheit 

36 Monate – Autonomie trifft auf große Gefühle 

Mit etwa drei Jahren verändert sich Schlaf noch einmal deutlich – allerdings weniger biologisch, sondern stärker emotional und kognitiv. 

Was passiert im Inneren? 

• Das Kind entwickelt ein starkes Ich-Bewusstsein
• Fantasie und Vorstellungskraft nehmen deutlich zu
• Emotionen werden intensiver erlebt
• Träume werden lebhafter 

Viele Kinder beginnen jetzt bewusst zu verhandeln:
 „Ich will noch nicht schlafen.“
 „Ich habe Angst.“
 „Bleib bei mir.“ 

Das ist kein Trotz – sondern Entwicklung. 

Typische Herausforderungen: 

• Einschlafen dauert länger
• Mehr Nähebedarf am Abend
• Albträume können auftreten
• Nachtschreck ist in diesem Alter möglich 

Was jetzt hilft: 

• Klare, ruhige Abendstruktur
• Verlässliche Rituale
• Sanfte, liebevolle Grenzen
• Verständnis für Fantasieängste 

 

4 Jahre – Reifung des Nervensystems & starke Verarbeitung 

Mit vier Jahren sind viele Kinder tagsüber unglaublich selbstständig – aber nachts zeigt sich oft noch einmal, wie viel Verarbeitung eigentlich stattfindet. 

Was passiert im Körper? 

• Das Gehirn verarbeitet zunehmend komplexe soziale Erfahrungen
• Der Tag wird mental intensiver
• Gefühle werden differenzierter erlebt 

Viele Kinder wachen nun aus Träumen auf oder kommen nachts ins Elternbett.
 Nicht, weil sie es „müssen“ – sondern weil Sicherheit immer noch wichtig ist. 

Typische Themen: 

• Albträume
• „Monster“-Ängste
• Bedürfnis nach Körperkontakt
• Einschlafen nur mit Begleitung 

Was unterstützt den Schlaf: 

• Tagsüber ausreichend emotionale Regulation
• Abends bewusste Entschleunigung
• Sicherheit vermitteln statt erklären
• Nähe anbieten ohne Druck 

 

5 Jahre – Übergang zum Schulkind 

Mit fünf Jahren wirkt vieles „groß“, aber innerlich sind Kinder noch stark auf Co-Regulation angewiesen. 

Was sich verändert: 

• Schlaf wird insgesamt stabiler
• Das Kind kann Zusammenhänge besser verstehen
• Selbstregulation entwickelt sich weiter
• Gleichzeitig steigt die mentale Belastung (Kindergarten, soziale Dynamik) 

Viele Kinder schlafen jetzt zwar länger am Stück, aber die Einschlafphase bleibt oft sensibel. 

Typische Herausforderungen: 

• Einschlafen zieht sich
• Gedanken kreisen
• Fragen tauchen genau vor dem Schlafen auf
• Der Tag „kommt noch einmal hoch“ 

Was hilft: 

• Ein ruhiger Übergang vom Tag zur Nacht
• Gespräche vor dem Einschlafen
• Körperliche Nähe, auch wenn das Kind „groß“ wirkt
• Ein fester, vorhersehbarer Rahmen 

 


Schlaf endet nicht mit dem Babyalter.
Er verändert sich – genau wie dein Kind.
Und in jeder Phase braucht es vor allem eines:
Sicherheit, Beziehung und Verständnis. 

 

Fazit: Schlaf ist Entwicklung – kein festes Schema 

Jedes Alter bringt seine Besonderheiten und jede Phase hat ihre eigenen Regeln, die nicht unbedingt „perfekt“ aussehen müssen. Schlaf ist ein Prozess der Reifung des Nervensystems, der Bindung und der Erfahrung, nicht eine Serie von Phasen, die jemand „erreichen“ muss. 

Gib deinem Kind Raum, diesen Prozess in seinem Tempo zu durchlaufen – mit deiner Nähe, deiner Präsenz und deinem Vertrauen in seine Entwicklung. 


 Möchtest du herausfinden, was DEIN Kind wirklich braucht? 

 

 Ich begleite euch liebevoll, bindungsorientiert und individuell.

Tagesrhythmus 

& Schlafbedarf 

beim Baby: 

Was wirklich hilft – ganzheitlich & bindungsorientiert 

 

Wie viel Schlaf braucht mein Baby? Welche Wachzeiten sind sinnvoll? Und warum ist der Tagesrhythmus so wichtig für entspannten Schlaf? Eine beziehungsorientierte, wissenschaftlich fundierte Übersicht – ohne starre Vorgaben, sondern mit echter Orientierung für Eltern. 

Warum ein gut begleiteter Tag die Basis für ruhige Nächte ist

Viele Eltern kommen in die Beratung und erzählen mir, wie sehr sie sich fragen, ob sie „etwas falsch machen“. Ob ihr Baby zu viel schläft oder zu wenig. Ob die Schläfchen zu kurz sind. Ob die Abende so unruhig sind, weil sie zu viel Nähe geben – oder zu wenig.

Und das Erste, was ich ihnen sage, ist:
"Der Schlaf deines Babys hängt viel weniger vom Einschlafmoment ab, als von dem, was davor passiert."

Ein entspannter Schlaf beginnt nicht am Abend, sondern am Morgen.


Warum der Tagesrhythmus beim Babyschlaf entscheidend ist

Der Tagesrhythmus beeinflusst drei zentrale Systeme im Baby:

1. Das Nervensystem – Sicherheit vor Schlaf

Babys können nur einschlafen, wenn ihr Nervensystem sich sicher genug fühlt, um loszulassen.
Das gelingt über:

  • Nähe
  • Co-Regulation
  • vorhersehbare Abläufe
  • ein gutes Gleichgewicht aus Aktivität und Entspannung

2. Der Schlafdruck – das biologische „Ich bin müde“-Signal

Schlafdruck entsteht über den Tag.
Wenn die Wachphasen zu kurz sind → nicht müde genug.
Wenn sie zu lang sind → überdreht.

Das Ergebnis ist oft dasselbe: Das Einschlafen wird schwer.

3. Der circadiane Rhythmus – tagtägliche Orientierung

Bereits ab wenigen Wochen reagiert das Baby auf Licht, Dunkelheit, Temperatur und Routinen.
Je klarer diese sind, desto leichter findet der Körper in seine innere Tagesstruktur.


Schlafbedarf: Warum Babys so unterschiedlich sind

Vielleicht hast du schon Tabellen gesehen, die sagen:
„Mit 3 Monaten braucht ein Baby X Stunden Schlaf.“, „Mit 9 Monaten sollte es Y Stunden am Tag schlafen.“

In der Realität liegen viele Babys neben diesen Zahlen und sind trotzdem völlig gesund.

Denn der tatsächliche Schlafbedarf hängt ab von:

  • Temperament
  • Reizverarbeitung
  • Geburtsverlauf
  • Tagesablauf
  • Ernährung (Stillen/Flasche)
  • Bindungsverhalten
  • eigener Schlafhistorie
  • Wachstumsschüben
  • und ganz viel Entwicklung


Statt starre Stunden zu vergleichen, hilft es viel mehr, die Signale des Babys zu verstehen.


Die innere Landkarte: 

Woran du erkennst, dass der Rhythmus gut passt

Das Baby wirkt entspannt & neugierig.

Kein Dauergähnen, aber auch kein Überdrehen.

Die Schläfchen sind altersentsprechend stabil.

Sie müssen nicht lang sein, aber sie passen zum Muster.

Die Abende sind ruhiger.

Nicht perfekt, aber vorhersehbarer.

Einschlafen gelingt mit weniger Widerstand.

Das heißt nicht, dass es immer still und friedlich sein muss, aber es fühlt sich stimmiger an.

Das Baby wirkt insgesamt ausgeglichener.

Weniger „Crash Momente“, weniger Unruhephasen.


Was ein guter Tagesrhythmus NICHT ist

  • kein starrer Plan
  • kein „um 12 Uhr muss das Kind schlafen“
  • kein Druck
  • keine festen Uhrzeiten
  • kein Optimieren auf Perfektion


Ein guter Rhythmus ist ein Gerüst, kein Käfig.
Er gibt Halt und genug Raum für echte Bedürfnisse.


Was ein guter Tagesrhythmus IMMER beinhaltet

1. Vorhersehbare Abfolgen statt fixe Zeiten

Babys lieben Muster, keine Pläne.
 Beispiel:
 „Wickeln – Spielen – Stillen – Draußen – Schlafen“
 statt:  „Um 9:30 Uhr Schlaf.“

2. Altersentsprechende Wachzeiten als Orientierung

Nicht als Gesetz, sondern als Kompass.
 Ein Baby von 4 Monaten kann oft bereits 90–120 Minuten wach sein,  aber einige brauchen mehr Nähe, andere mehr Action.

3. Genug Entlastung für das Nervensystem

Babys brauchen wiederkehrende Inseln der Regulation, z. B.:

  • Tragen
  • kurze Kuschelstopps
  • Blickkontakt
  • Singen
  • Babymassage
  • Stillen / Flasche als Regulation (nicht nur Ernährung)


Das füllt den inneren Sicherheitstank immer wieder auf.

4. Eine klare Abendstruktur

Keine strenge Routine, sondern eine wiederkehrende Abfolge:

  • Abdunkeln
  • ruhiges Spiel / Tragen
  • Stillen/Flasche
  • Nähe
  • vertraute Einschlafbegleitung


Das vermittelt Sicherheit und das braucht jedes Kind für guten Schlaf.


Warum Einschlafen oft schwer ist, obwohl das Kind müde ist

Viele Eltern kennen das:
„Er / Sie ist total müde, aber beim Hinlegen dreht er/ sie plötzlich komplett auf!“

Das passiert oft, wenn:

✔ der Schlafdruck zu hoch ist

→ Übermüdung = Stresshormon Cortisol = Kampf statt Ruhe

✔ der Schlafdruck zu niedrig ist

→ Kind ist noch nicht bereit sich zu lösen

✔ das Nervensystem noch „oben“ ist

→ viele Reize gesammelt, wenig Regulation zwischendurch

✔ der Tag insgesamt nicht stimmig war

→ kein „haltender Rhythmus“, deshalb wenig innere Orientierung

Das heißt:
Das Einschlafproblem ist ganz oft ein Tagesproblem.


Wie du euren Rhythmus sanft verbessern kannst

1. Einen Anker setzen (Startpunkt wählen)

Zum Beispiel:

  • das erste Schläfchen
  • oder der feste Start in den Tag (Licht, Fenster öffnen, Stillen/Flasche)

2. Wachzeiten beobachten – nicht erzwingen

Welche Anzeichen zeigt dein Baby?
Wie verhält es sich ab Minute 60, 90 oder 120?

3. Ruheinseln einbauen

Mini-Pausen helfen dem Nervensystem enorm.

4. Weniger ist mehr

Lieber ein Stellrad verändern als fünf Dinge gleichzeitig.

5. Verbindung über alles

Babys regulieren sich noch nicht selbst – sie brauchen dich.
Ein guter Rhythmus entsteht IMMER in Beziehung.


Häufige Fragen, die Eltern haben

„Braucht mein Baby feste Schlafenszeiten?“

Nein. Muster ja – Uhrzeiten nein.

„Was ist, wenn wir unterwegs sind?“

Ein sicher gebundener Tagesrhythmus ist flexibel.
Die Orientierung bleibt, auch wenn der Ort sich ändert.

„Was, wenn mein Baby nur kurze Schläfchen macht?“

Normal – vor allem im 1. Lebensjahr.
Wichtiger als die Länge ist die Qualität der Wachphase davor.

„Zerstört Nähe den Rhythmus?“

Nein. Nähe IST Regulation und damit Grundlage eines guten Rhythmus.


Fazit: Ein guter Tagesrhythmus ist Beziehung, nicht Perfektion

Am Ende geht es nicht darum, jeden Tag exakt gleich zu leben.
Es geht darum, deinem Baby zu helfen, sich sicher zu fühlen,
den Tag vorhersehbar zu erleben
und genug innere Regulation zu sammeln, um nachts tiefer zu schlafen.

Ein guter Tagesrhythmus ist wie ein liebevoller Rahmen,
in dem sich dein Baby frei bewegen darf.


 Möchtest du herausfinden, was DEIN Kind wirklich braucht? 

 

 Ich begleite euch liebevoll, bindungsorientiert und individuell.

Rückblick: 
Kinderschlaf-Workshop in 
VS-Pfaffenweiler 

 

Vor kurzem durfte ich wieder eine wunderbare Krabbelgruppe in Villingen-Schwenningen begleiten. Gemeinsam haben wir uns einen Vormittag lang intensiv mit dem Thema Kinderschlaf beschäftigt.
In einer offenen, vertrauensvollen Runde konnten die Mamas ihre aktuellen Herausforderungen ansprechen – vom nächtlichen Aufwachen über Einschlafbegleitung bis hin zu Veränderungen im Tagschlaf. 

Gemeinsam über Kinderschlaf sprechen – entlastend und verbindend

Viele Eltern erleben ähnliche Situationen, und doch fühlt man sich damit oft allein. Genau hier setzt mein Workshop an:
Der Austausch in der Gruppe tat allen gut, denn zu hören, dass auch andere Familien dieselben Fragen und Sorgen haben, nimmt den Druck und schafft sofort Verbindung.

Eine Mama schrieb mir später:
„Die Einschlafbegleitung als Me-Time zu sehen, veränderte viel an meiner inneren Einstellung –  und dadurch wurde ich tatsächlich geduldiger. Sogar der Papa.“ 

Konkrete Tipps für entspanntere Nächte

In meinem Schlummerkäfer-Workshop bekommen Eltern nicht nur Hintergrundwissen, sondern auch praktische, alltagstaugliche Tipps. Nach dem Workshop berichteten die Teilnehmerinnen, dass sie:

  • mehr Sicherheit im Umgang mit unruhigen Nächten haben
  • die Einschlafbegleitung entspannter und bewusster gestalten
  • erste Verbesserungen beim Schlaf ihres Kindes bemerkten
  • neue Sichtweisen gewonnen haben, die auch Papas entlasten

Warum dieser Workshop so wertvoll ist

Besonders bereichernd war der offene Austausch: Jede Mama brachte ihre eigene Erfahrung ein, wir konnten voneinander lernen und uns gegenseitig stärken.
Mein Ziel ist es, in meinen Workshops Verständnis, Vertrauen und individuelle Lösungen zu fördern – ganz ohne Druck, dafür mit viel Herz und Fachwissen.

Möchtest du auch einen Workshop für deine Krabbelgruppe oder deinen Elternkreis?

Wenn du dir für deine Gruppe oder Einrichtung ebenfalls einen Kinderschlaf-Workshop wünschst, komme ich gern zu euch vor Ort.
Ob Krabbelgruppe, Elterncafé oder Kita-Elternabend – wir finden gemeinsam die Themen, die zu euch passen.

📍 Für Gruppen im Schwarzwald-Baar-Kreis und Umgebung 
 

📍  Online-Workshops außerhalb Schwarzwald-Baar-Kreis möglich

"Glücklich zu sein ist keine Kunst. Die wirkliche Kunst ist zu wissen, was man tun kann, wenn man unglücklich ist."

JESPER JUUL

Kinderschlaf verstehen – Workshop für eine Krabbelgruppe in Tannheim 

  

Im April 2025 durfte ich meinen ersten Schlummerkäfer-Workshop für eine Krabbelgruppe in Tannheim halten – ein Vormittag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Angefragt wurde ich dafür von einer Bekannten aus meinem eigenen Rückbildungskurs. Diese persönliche Verbindung hat mich besonders gefreut – und gleichzeitig gezeigt, wie sehr sich Eltern auch über die Kurszeit hinaus Begleitung und Austausch zu wichtigen Familienthemen wünschen. 

Vielleicht ist dieses Angebot ja auch für andere Rückbildungskurse spannend: Ein gemeinsamer Workshop stärkt nicht nur das Wissen rund um Babyschlaf, sondern auch den Zusammenhalt in der Gruppe.

Themen, die direkt aus dem Alltag kommen 

Die Inhalte des Workshops orientierten sich an den Fragen, die Eltern im Alltag immer wieder beschäftigen und individuell von mir angefragt werden: 

  • Basiswissen rund um den Kinderschlaf
  • Dauernuckeln und Einschlafbegleitung
  • Schlafen im eigenen Bett
  • Nächtliches Aufwachen und Nachtschreck
  • sowie eine offene Q&A-Runde, in der die Eltern all ihre Fragen stellen konnten.


Gerade diese Mischung aus Fachwissen und direktem Austausch macht die Workshops so wertvoll – denn jede Familie bringt ihre eigene Geschichte und individuelle Situation mit. 

Warum sich ein Schlafworkshop lohnt

Viele Eltern sind überrascht, wie befreiend es sein kann, zu verstehen, dass es beim Kinderschlaf nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern dass jede Familie ihren eigenen findet.  Genau hier möchte ich ansetzen – mit Impulsen, die alltagstauglich sind, aber auch mit einem offenen Ohr für die Sorgen und Fragen, die Eltern nachts wachhalten. c

Möchtest du auch einen Workshop für deine Gruppe oder deinen Kurs?

Ich freue mich über jede Anfrage für Krabbelgruppen, Elternkreise, Rückbildungskurse o.ä. – überall dort, wo Eltern miteinander in Kontakt kommen.
Ein Workshop ist ab einer Gruppengröße von mindestens 5 bis 6 Teilnehmern möglich und wird individuell auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt. 

📍 Für Gruppen im Schwarzwald-Baar-Kreis und Umgebung 
 

📍  Online-Workshops außerhalb Schwarzwald-Baar-Kreis möglich

"Glücklich zu sein ist keine Kunst. Die wirkliche Kunst ist zu wissen, was man tun kann, wenn man unglücklich ist."

JESPER JUUL